Kurz gesagt
Eine Garantie verspricht dir, dass am Ende ein fester Teil deines eingezahlten Geldes sicher da ist. Dafür kann dein Geld meist weniger stark wachsen.
Stand: 11. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit · RenteKannMehr Redaktion
Jetzt genauer
Eine Beitragsgarantie bedeutet: Zu Beginn der Auszahlung steht mindestens ein festgelegter Teil der eingezahlten Beiträge und Zulagen zur Verfügung – egal, wie sich die Märkte entwickelt haben.
Warum Garantien Rendite kosten
Um eine Garantie sicher erfüllen zu können, muss der Anbieter einen großen Teil des Geldes in sehr sichere, niedrig verzinste Anlagen stecken. Nur der Rest kann chancenreich investiert werden. Je höher die Garantie und je niedriger die Zinsen, desto kleiner dieser Rest. Bei der Riester-Rente war die volle Beitragsgarantie Pflicht – das gilt als ein Grund für oft enttäuschende Erträge.
Die Wahl ab 2027
| Variante | Garantiert zu Auszahlungsbeginn | Chancenorientierter Anteil |
|---|---|---|
| Altersvorsorgedepot / Standarddepot | nichts | am höchsten |
| Garantieprodukt 80 % | 80 % der Beiträge und Zulagen | mittel |
| Garantieprodukt 100 % | 100 % der Beiträge und Zulagen | am niedrigsten |
Was eine Garantie nicht leistet
- Sie gilt zum Beginn der Auszahlung – nicht bei vorzeitiger Kündigung.
- Sie ist nominal: Kaufkraftverlust durch Inflation gleicht sie nicht aus.
- Sie sagt nichts darüber, wie hoch der Ertrag über die Garantie hinaus ausfällt.
Wie du abwägen kannst
Je länger der Anlagezeitraum, desto mehr Zeit bleibt, zwischenzeitliche Kursrückgänge auszusitzen. Wer nur noch wenige Jahre bis zur Rente hat oder Schwankungen schlecht aushält, gewichtet Sicherheit oft höher. Eine richtige Antwort für alle gibt es nicht.
Weitere Fragen?
Bei weiteren Fragen wende dich an einen persönlichen Berater in deiner Nähe. Er kann sich deine Situation genau ansehen. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.