Geld anlegen

Kosten und Gebühren

Kurz gesagt

Für die Verwaltung deines Geldes fällt eine kleine Gebühr an – wie überall, wo dir jemand Arbeit abnimmt. Wie viel das bei deinem Angebot genau ist, zeigt dir eine Beraterin oder ein Berater.

Stand: 11. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit · RenteKannMehr Redaktion

Jetzt genauer

Wer dein Geld anlegt und verwaltet, bekommt dafür eine Gebühr. Das ist ganz normal. Das Gute: Kosten kannst du vorher vergleichen – so findest du in Ruhe ein Angebot, das zu dir passt.

Welche Kosten gibt es?

  • Abschluss- und Vertriebskosten: für Vermittlung und Einrichtung des Vertrags.
  • Laufende Verwaltungskosten: für die Führung des Vertrags oder Depots.
  • Fondskosten: laufende Kosten der enthaltenen Fonds oder ETFs.
  • Kosten in der Auszahlungsphase: etwa für die Verrentung.
  • Wechselkosten: wenn du den Anbieter wechselst.

Effektivkosten: eine Zahl für alles

Die Effektivkosten fassen alle Kosten in einer einzigen Zahl zusammen. Sie stehen im Produktinformationsblatt und machen Angebote leicht vergleichbar.

Wie viel kostet mein Angebot?

Die genauen Zahlen hängen vom Anbieter und vom Produkt ab. Eine Beraterin oder ein Berater kann dir die Kosten für dein Angebot zeigen und mit anderen vergleichen – unverbindlich.

Mit einem Berater sprechen

Was das Gesetz ab 2027 regelt

  • Beim Standarddepot dürfen die Effektivkosten höchstens 1 % betragen.
  • Abschluss- und Vertriebskosten werden gleichmäßig über die Ansparphase verteilt, statt die ersten Jahre zu belasten.
  • Ein Anbieterwechsel kostet in den ersten 5 Jahren höchstens 150 € und ist danach kostenfrei.
  • Kosten, die nicht ausgewiesen wurden, musst du nicht zahlen.

Gut zu wissen

Der Kostendeckel gilt für das Standarddepot. Bei anderen Angeboten hilft dir eine Beratung, die Kosten zu vergleichen.