Grundlagen

Rentenlücke und Vorsorgebedarf

Kurz gesagt

Wenn du alt bist, brauchst du Geld zum Leben. Die Rentenlücke ist das, was dir fehlt, wenn du später weniger bekommst, als du brauchst.

Stand: 11. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit · RenteKannMehr Redaktion

Jetzt genauer

Als Rentenlücke bezeichnet man den Unterschied zwischen dem Geld, das du im Ruhestand voraussichtlich brauchst, und dem, was du aus gesetzlicher Rente und anderen sicheren Quellen erwartest.

Warum es keine Zahl für alle gibt

Wie groß die Lücke ist, hängt von deinem Erwerbsverlauf, deinem Lebensstil, deiner Wohnsituation und weiteren Einkünften ab. Wer im Alter mietfrei wohnt, braucht weniger als jemand mit hoher Miete. Deshalb nennen wir keine pauschale Lücke – und unser Rechner behauptet auch keine.

In vier Schritten zur eigenen Einschätzung

  • Bedarf schätzen: Welche Ausgaben hast du heute, welche fallen im Ruhestand weg, welche kommen hinzu?
  • Gesetzliche Rente ablesen: Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung nennt deine bisher erworbenen und hochgerechneten Ansprüche.
  • Weitere Einkünfte ergänzen: Betriebsrente, bestehende Verträge, Mieteinnahmen.
  • Abzüge bedenken: Auf Renten fallen in der Regel Steuern sowie Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.

Kaufkraft nicht vergessen

Die Beträge in der Renteninformation sind nominale Werte. Was du dir davon in 30 Jahren leisten kannst, hängt von der Preisentwicklung ab. Mehr dazu unter Inflation und Kaufkraft.

Vom Bedarf zum Sparbeitrag

Kennst du deine ungefähre Lücke, kannst du mit dem Rechner ausprobieren, welches Kapital sich mit welchem Sparbeitrag rechnerisch aufbauen ließe. Wie viel monatliche Rente daraus wird, hängt von der Form der Auszahlung ab – siehe Auszahlungsphase und Besteuerung.

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